Sonntag, 28. Juli 2013
Heiß, heißer, Grado
Der tag fing schon "gut" an: Fiete weckte Jonte und mich gegen 5 Uhr morgens durch lautes Japsen´. Dem Tierchen ist definitiv zu heiß gerade! Entsprechend zügig konnten wir losfahren und schon gegen 8.30 h kamen wir an unserem nächsten Ziel an:

Grado, auf einer Landzunge an der Adria gelegen. Hier stehen wir auf einem Stellplatz etwa 300 m vom Meer entfernt, nicht schön (asphaltiert), aber praktisch und günstig (12 Euro für 24 Stunden inclusive Strom und Wasser).

Nach dem Frühstück gingen wir direkt an den Strand. Die meisten Teile dieses sind in Grado kostenpflichtig bzw. privat, aber genau das Stück, an dem wir stehen, ist es glücklicherweise nicht.

Der Strand ist schön, feiner Sand, vorne sogar Platz für Menschen, die nicht auf Liegestühlen liegen wollen :-)

Dann jedoch die Ernüchterung: Das Meer hat ungefähr Lufttemperatur! Es ist ganz flach, man kann ewig laufen und steht immer noch nur bis zum Bauchnabel im Wasser, erinnert mich irgendwie an Cuxhaven. Für die Kleinen ideal, auch die Temperatur - ich habe im Wasser allerdings noch mehr geschwitzt als draußen!




*Jonte und M. spielten im Sand und mit dem Seegras, Janis hat sich sein lang ersehntes Schnorchelset gekauft - die Kinder waren also zufrieden.




Nach der Mittagspause (wenn man schon länger im Süden unterwegs ist, sollte man die Siesta auch einhalten!), stellten wir fest, dass wir exakt gar nichts mehr zu trinken haben. Irre, wir haben in etwa 30 Stunden etwa 15 Liter Wasser getrunken!
Also mussten wir einen Supermarkt aufsuchen, zum Glück fanden wir diesen schnell und wären am liebsten gleich eingezogen. Eine Klimaanlage bei einer Außentemperatur von etwa 38 Grad hat schon was!

Wir werden wohl um unser Budget zu schonen noch 1-2 Tage hier bleiben. Außer der Wassertemperatur stimmt ja alles!


Jonte als Mädchen verkleidet

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Samstag, 27. Juli 2013
Ankunft in Italien
Heute morgen ging es los. Wundersamerweise passte alles wieder ins WoMo hinein - nur die Schuhkiste hätten wir vielleicht besser wieder festgeschnallt, dann wäre sie uns nicht um die Ohren geflogen :-)

Nach einem schnellen Einkauf ging es über die Autobahn bis knapp hinter die Grenze, zur Slizzaschlucht, eine Empfehlung des WoMo-Reiseführers "Mit dem Wohnmobil nach Venetien und ins Friaul".




Hier erwartete uns eine wunderschöne Wanderung, die von einer alten Eisenbahnbrücke zunächst - wer hätte es gedacht - stetig bergab führte.



Unten angekommen, erfrischten wir uns in dem eiskalten Gebirgsbach, M. und Janis mussten sich sowieso noch einmal waschen (Waschlappen und Handtuch hatten wir dabei), ich war richtig schwimmen, wobei die Strömung schon richtig krass war.



Später spielten die drei Jungs noch fröhlich mit den Steinen, Janis legte seinen Namen, M. hämmerte so lange auf einen großen Stein ein bis dieser entzwei brach ("jetzt habe ich einen Hammer und eine Säge") und Jonte beschnabelte alles.
Der Rückweg führte an zwei Caches vorbei - wer hätte es gedacht - stetig bergauf... Ächz, schwitz. Das waren schon einige Höhenmeter, zumal ich Jonte vorne im Tuch hatte und deswegen beim Treppen Steigen nicht ganz so beweglich war, irgendwie war da immer ein Fuß im Weg. Aber er schlief selig und ich wollte ihn entsprechend nicht umbetten.



Oben angekommen, haben wir uns alle den Fluss noch einmal herbei gewünscht *hex hex*.

Einen Stellplatz hatten wir auch schon ausgesucht, der klang im Führer auch toll: Direkt an einem (anderen) Fluss gelegen, Spielplatz und Picknickbänke nebenan. Nicht drin stand allerdings das große "Hunde verboten"- Schild an der Einfahrt. Darunter jede Menge italienische Worte, aus denen ich entzifferte, dass große Hunde (und zu denen zählt Fiete wohl unzweifelhaft) einen Maulkorb tragen müssten. Diesen haben wir zwar dabei, wollten es ihm aber nicht antun... Kurz überlegten wir, einfach so zu tun, als hätten wir das Schild nicht gelesen, aber direkt am ersten tag in Kontakt mit den Carabinieri zu treten, erschien uns dann doch nicht so verlockend und wir fuhren noch einmal 45 km weiter.

Nun stehen wir in Venzone, umgeben von Bergen, auf einem kleinen Parkplatz neben einem Haus, in dem bis gerade laute Musik gemacht wurde, mehr laut als schön, aber immerhin kein Techno oder so.
Venzone hat eine tolle Altstadt, Janis hat sein erstes italienisches Eis gegessen.

Im familieninternen Kochduell Nudeln mit Tomatensauce gegen Reis mit Scheiß steht es mittlerweile 2:2 ;-)

Jetzt dürfen alle die Daumen drücken, dass wir die Kinder schnell ins Bett kriegen....

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Freitag, 26. Juli 2013
Pflicht und Kür
Gestern Abend haben wir beschlossen unsere Route zu ändern: Statt nach Kroatien werden wir nun zunächst nach Italien weiter fahren, auch, weil ein sehr guter Freund von Janis am Ende der Ferien in Kroatien sein wird und es so vielleicht, vielleicht in unseren Zeitplan passt uns ein paar Tage mit ihm zu treffen.

Heute herrschte also Aufbruchsstimmung: Wir haben Wäsche gewaschen, Ver- und Entsorgung war mal wieder dran, später dann solche Sachen wie die Wäscheleine wieder einräumen, gleich noch alle Stühle einpacken etc. Auch wenn man mit wenig Gepäck reist, kommt da schon eine Menge zusammen!

Vormittags waren wir noch einmal am und im See, nach dem Mittagsschlaf der beiden Kleinen waren wir in einer tollen Eisdiele an der Promenade Eis essen


und schließlich haben wir noch einen kleinen Spaziergang zu einem Wildgehege gemacht. Jonte war völlig begeistert, rief immer "da, da, da". Fiete war auch sehr an den Rehen interessiert und diese hatten gar keine Angst vor ihm, sondern kamen neugierig näher und schnüffelten.

Auf dem Rückweg haben wir dann noch den "Walderlebnisspielplatz" eines Hotels aufgesucht.
Am Eingang stand dann auch das obligatorische "Benutzung auf eigene Gefahr", was aufgrund des Zustands nochmal eine ganz neue Bedeutung bekam. Spaß hatten Groß und Klein trotzdem eine Menge.

Also ein insgesamt sehr entspannter Tag!

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Mittwoch, 24. Juli 2013
Wolken, Wandern, Wind
Als wir heute morgen aufwachten (endlich schlief Jonte mal länger, da kam Janis schon um 7 Uhr aus dem Zelt ins WoMo....), war der Himmel mit freundlichen Wolken bedeckt.
Das passte perfekt zu unserem Plan einmal um den See zu laufen und dabei unseren ersten österreichischen Cache zu suchen. Jonte kam ins Tragetuch, wo er abwechselnd glücklich die Welt betrachtete und friedlich schlief, Faulpelz Janis setzte sich zeitweise in den Ulfbo, nur M. lief freiwillig ohne zu meckern.


Die Runde war etwas mehr als 5 km lang, wir verlängerten sie noch einmal um etwa 2 km, weil wir noch einkaufen mussten. Gegen 11 kam dann auch die Sonne heraus und wir waren froh, wieder am Womo anzukommen.


Auf der anderen Seite von unserem "Strand"

M. machte Mittagspause, wir aßen eine Kleinigkeit und dann gingen Jonte, Janis und ich schon mal an den See. Janis hat eine kleine Verehrerin dort gefunden, ein etwa 5jähriges Mädchen, das bewundernd an ihm hängt, sobald er sich zeigt.
Jonte hat die Zeit im etwas tieferen Wasser genossen, er jauchzt, strampelt und planscht immer ganz wild. Olli und M. kamen dann auch, dann wollten Olli und Janis Boot fahren.
Innerhalb weniger Minuten zog sich der Himmel dann zu, dunkle Wolken erschienen und die beiden kamen dann doch schnell wieder an Land.

Den restlichen Nachmittag verbrachten wir auf dem Platz, ich war mit den Kindern eine Zeitlang im Aufenthaltsraum, wo es auch etwas Kinderspielzeug gibt, während Olli das WoMo aufgeräumt hat.

Und - oh Wunder - Jonte fängt an zu essen! Heute zum Abendbrot hat er bestimmt acht Gnocchi verspeist - das ist so viel wie gefühlt in den letzten 4 Monaten zusammen!

Während ich hier schreibe, spielt Janis mit einem anderen Kind Tennis. Jonte sitzt auf dem Boden, hat einen Apfel vom nahe gelegenen Apfelbaum vor sich und spielt mit diesem Ball! Unglaublich niedlich - er guckt immer, was die anderen Kinder mit ihrem Ball machen und versucht es dann nachzumachen!







Das ist wirklich das Schöne am Camping: Die Kinder können einfach machen, was sie wollen. Wenn sie dann noch so niedlich sind wie Jonte ( :-) ), sind sogar die Twens, die gerade ihre Zelte bei uns in der Nähe haben, begeistert!
(Und wir sind wieder sooooo froh, nicht zwischen den Dauercampern zu stehen!!!)

Das Hochladen der Fotos gestaltet sich etwas schwieriger als gedacht. Wir haben zwar W-Lan am Platz (30 Minuten 1 Euro, aber was soll´s), aber die Verbindung ist so langsam, dass das nicht wirklich funktioniert!

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Dienstag, 23. Juli 2013
Sonne, Sonne, Sonne
Heute haben wir den ganzen Tag am Badesee verbracht.

Manchmal beneide ich die kinderlosen Menschen, wenn sie einfach in der Sonne liegen können, ihr Buch lesen und dann, wenn sie es möchten, ins Wasser gehen!

Bei uns sieht das so aus:

"Olli, du hast mir doch gestern versprochen, dass wir ein Boot kaufen".... Papa und Sohn laufen los, Mama darf zwischen den beiden Nichtschwimmern hinterherlaufen.

"Mamiiiiiiii, gehst du mit mir zum Sprungturm?" Mama und Sohn laufen los, Papa darf zwischen den beiden Nichtschwimmern hinterherlaufen.

"Olli, fahren wir jetzt Boot?" Papa und Sohn.....

"Mamiiiiii, gehen wir Schwimmen?" Mama und Sohn.....

"Ich hab Hunger!"
"Ich hab Hunger!"
"ich hab Hunger!"
"Ich hab Durst!"
"Ich hab Hunger!"
"Ich hab Durst!"
"Krieg ich ein Eis?"
"Ich hab Hunger".....

Dennoch macht es Spaß!

Jonte ist ein wirkliches Wasser-Kamikazekind, M. sowieso - für ihn ist der See, in dem es eine Art Babykäfig gibt (Wassertiefe höchstens 20 cm) ideal. Da ist er auch räumlich eingegrenzt.

Jetzt ziehen hier gerade Wolken auf und es ist etwas windig. Mal sehen, ob da ein Gewitter kommt.

Heute zeltet eine Mama mit zwei Kindern in Janis´ Alter neben uns, die mit den Rädern unterwegs sind. Die Kinder sind sooooo müde, ach, wären unsere das doch auch!

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Montag, 22. Juli 2013
Etappenziel 1 erreicht
Heute morgen sind wir wieder recht früh gestartet.
Janis und ich haben noch schnell den Cache am Campingplatz gesucht und gefunden (toll versteckt!!), die deutschen Pfandflaschen mussten noch abgegeben werden (wer will die schon sechs Wochen lang mit sich herumschleppen!) und tanken mussten wir auch noch (1,49 Euro für Diesel, die spinnen doch!).

Dann ging es schnell über die Grenze, durch viele Tunnel abgewechselt mit fantastischen Blicken auf die Berge. Als uns 15 km Stau drohten, sind wir abgefahren und eine ganze Weile an einem kleinen Gebirgsbach entlanggefahren. Wie gerne wären wir der Hitze des Autos entflohen und dort hineingesprungen!

Jonte schlief wieder den ersten Teil der Strecke und wachte dann so gut gelaunt auf, dass wir weiter gefahren sind.
Er fängt jetzt tatsächlich an sich für Bücher zu interessieren (endlich!!!) und übt fleißig sprechen. Nein kann er schon prima sagen, nun fehlt noch, dass er die Nein-Stellen (zum Beispiel die Jalousie im WoMo) auch in Ruhe lässt!

So sind wir dann tatsächlich 280 km am Stück gefahren und haben mittags unser Etappenziel erreicht: Der Klopeiner See in Kärnten, kurz vor der slowenischen Grenze.

Hier hatten wir uns schon zu Hause den Campingplatz Nord ausgesucht, der uns dadurch sympathisch war, dass er keine Reservierungen annimmt.

Als wir ankamen, war gerade Mittagspause, aber Olli schaffte es dennoch, den Besitzer aufzutreiben, der die schlechte Nachricht hatte, dass alles besetzt sei. Allerdings konnte er uns einen Notplatz anbieten, auf dem wir auf einen parzellierten Platz warten könnten.
Den nahmen wir dann dankbar an und - Glück im Unglück kann ich nur sagen!

Der Campingplatz ist fest in der Hand von Dauercampern und diese Atmosphäre gefällt uns ja nun gar nicht. Schrebergarten können wir bei den Großeltern haben ;-)

Der Notplatz liegt quasi auf der Zeltwiese und das ist natürlich toll! Lauter Familien, neben uns ein junges Pärchen, das sich per pedes nun auf den Weg nach Venedig machen möchte.... das ist doch deutlich schöner als Geranien und eingezäunte Grundstücke!

Wir zahlen jetzt für fünf Menschen und einen Hund 29,50 Euro. Wirklich günstig!

Der Platz liegt direkt am Klopeiner See. An diesen gingen wir auch direkt und stürzten uns ins kühle Nass - öhm, eher in die Badewanne, die Wassertemperatur lag bei 25/26 Grad.

Für die großen Kinder unter uns gibt es im Wasser ein Trampolin, von dem aus man ins Wasser springen kann und einen Eisberg, den man erklettern und runterrutschen bzw. -springen kann.

Die kleinen Kinder haben einen separat abgetrennten Matsch-/Schwimmbereich, der leider etwas klein ausgefallen ist.

Mit M. ist das echt etwas schwierig. Eigentlich ist er für den Babybereich ja nun wirklich zu groß, zumal er keine Rücksicht nehmen kann und auch hemmungslos die Krabbelkinder umwirft. An den See direkt kann man mit ihm aber auch nur schwerlich gehen, weil er da auch keine Grenze kennt und beispielsweise plötzlich in den tiefen Bereich rennt.

Jonte war wieder im Glück, Wasser ist wirklich sein Element! Janis fand die Spielbereiche im Wasser toll, braucht aber im tiefen See dann doch immer einen Erwachsenen, der auf ihn achtet. Und manchmal geht das eben nicht! Dann kommt schnell Frust bei ihm auf.

Fotos gibt es morgen mal. Wir haben gerade kein Wifi und über den Hotspot vom iPhone zum Laptop dauert das viel zu lange!

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Sonntag, 21. Juli 2013
Tag 2
Ja, bequem ist was anderes! Sowohl der 2 Meter Mann im 2 Meter langen Alkoven als auch Janis, Jonte und Mama im 1,40 m breiten Festbett haben nur so bedingt gut geschlafen. Aber daran gewöhnen wir uns sicher schnell wieder. Auf den Campingplätzen wird Janis auch ins Zelt ausquartiert, das entspannt zumindest die Lage im Festbett etwas!

Wenigstens konnten wir so früh wieder starten. Wir wollten eigentlich nur eine Stunde fahren, aber dann machte Jonte einen so ausgiebigen Vormittagsschlaf, dass daraus dann 2,5 Stunden wurden. Wieder Strecke geschafft!

An einer völlig überfüllten Raststätte holte Olli sich einen Kaffee und wir frühstückten erstmal im Womo. Schwitz... die etwas antiquierte, aber immerhin vorhandene Klimaanlage funktioniert nur mit 12V während der Fahrt oder 220V, keineswegs im Stehen(sonst hätten wir ganz schnell eine leere Batterie).

Nur ein kleines Stück später fuhren wir wieder von der Autobahn ab um eine Bewegungspause zu machen. Dazu bieten sich Geocaches ja immer an. Dieser führte uns durch einen kleinen Park, neben einem Industriegebiet. Ein anderer Hundebesitzer, den wir trafen, erzählte uns im tiefsten bayrisch, dass (so wir es denn richtig verstanden haben!) alle ansässigen Firmen zwangsverpflichtet wurden, diesen Park mit anzupflanzen.
Den Cache haben wir im Endeffekt nicht gefunden, aber bewegt waren wir immerhin :-)

Jonte schlief auch mittags wieder prächtig, sodass wir bis an die Grenze von Österreich, nach Inzell, trotz vieler Staus, die wir größtenteils umfahren sind, gekommen sind.
Stellplatz
Hier haben wir auch wieder das große los gezogen: Wir stehen vor den Toren eines im Jahr 2011 neu eröffneten Campingplatzes, 15 Euro inclusive Strom, Wasser und der Benutzung der Sanitäranlagen. Diese sind ein Traum! Will ich auch zu Hause haben.

Den restlichen Tag verbrachten wir auf dem Campingplatz, die Besitzer machen tollen Latte Macchiato und der selbst gebackene Kuchen ist ein echter Traum!


Die müden Kinder haben sich leider nicht so sehr wie erhofft auf der riesigen Wiese ausgetobt. Heute geht´s früh ins bett!

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Los geht´s
Samstag mittag um 12.15 h war es so weit: Hedwig, unser Wohnmobil, ist bis oben hin vollgeladen für unser Projekt: 6 Wochen mit Kindern und Hund durch Südeuropa.
Schon erstaunlich, was man alles braucht! Für uns Erwachsene haben wir neben Kleidung und diversen Ladegeräten einen kindle, einen Computer und diverse Reise-/Womoführer dabei. Da fragt man sich doch, woher der Rest, der in den Schränken ist, kommt...

Jonte, 11 Monate alt, machte während der Fahrt glücklicherweise erst einmal einen ausgiebigen Mittagsschlaf, auch M., 4,5 Jahre alt, schlief ein wenig. So schafften wir die ersten 200 km ohne Meckern. Als wir in den ersten Stau hineinfuhren, entschieden wir uns für eine Pause - ganz kindergerecht bei Burger King.

Danach fuhren wir noch mal etwa 150 km und machten uns auf die Suche nach einem Stellplatz. Der ausgewählte sollte sich gleich als Glücksgriff herausstellen, absolute Empfehlung: Albersthofen bei Kitzingen. Direkt am Main gelegen und, sehr zur Freude von den Kindern, mit einem kleinen Badestrand! Also schnell Badesachen an und rein in die Fluten. Janis, fast 9, war etwas enttäuscht, dass seine Eltern ihm nicht erlaubt haben aus der bucht herauszuschwimmen, aber das ist ja nun wirklich zu gefährlich.
Berner Sennenhund Fiete ging auch ins Wasser und schwamm mehr oder weniger misstrauisch vor sich hin. Ins Wasser geht er immer gerne, aber abgesehen von einem Mal, als er als Welpe in Nachbars Teich gefallen war, hatte er noch keine Schwimmerfahrung.

Abgekühlt machten wir die nächste freudige Entdeckung: Das direkt am Stellplatz gelegene Gasthaus "Am blauen Anker" ist ebenfalls zu empfehlen! Lecker Essen gab´s zu wirklich günstigen Preisen, inclusive Wein haben wir unter 30 Euro für uns alle bezahlt. Und Kinderspielzeug wurde auch noch gebracht... Sonst wäre Jonte wahrscheinlich auch weiterhin immer Richtung Küche gekrabbelt!

Der Abendspaziergang führte uns zu unserem ersten bayrischen Geocache. Nicht spektakulär, aber damit wäre dieses Bundesland auch abgeharkt.

M. ging danach sogar ins Bett, Janis und Jonte tobten noch bis deutlich nach 22 Uhr durchs Bett *stöhn*. Das am anderen Mainufer stattfindende Weinfest untermalt von lauschiger NdW-Musik und halbstündigem "Ein Prosit, ein Prosit, der Gemüüüüüüütlichkeit" tat sein übriges!

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