Samstag, 27. Juli 2013
Ankunft in Italien
Heute morgen ging es los. Wundersamerweise passte alles wieder ins WoMo hinein - nur die Schuhkiste hätten wir vielleicht besser wieder festgeschnallt, dann wäre sie uns nicht um die Ohren geflogen :-)

Nach einem schnellen Einkauf ging es über die Autobahn bis knapp hinter die Grenze, zur Slizzaschlucht, eine Empfehlung des WoMo-Reiseführers "Mit dem Wohnmobil nach Venetien und ins Friaul".




Hier erwartete uns eine wunderschöne Wanderung, die von einer alten Eisenbahnbrücke zunächst - wer hätte es gedacht - stetig bergab führte.



Unten angekommen, erfrischten wir uns in dem eiskalten Gebirgsbach, M. und Janis mussten sich sowieso noch einmal waschen (Waschlappen und Handtuch hatten wir dabei), ich war richtig schwimmen, wobei die Strömung schon richtig krass war.



Später spielten die drei Jungs noch fröhlich mit den Steinen, Janis legte seinen Namen, M. hämmerte so lange auf einen großen Stein ein bis dieser entzwei brach ("jetzt habe ich einen Hammer und eine Säge") und Jonte beschnabelte alles.
Der Rückweg führte an zwei Caches vorbei - wer hätte es gedacht - stetig bergauf... Ächz, schwitz. Das waren schon einige Höhenmeter, zumal ich Jonte vorne im Tuch hatte und deswegen beim Treppen Steigen nicht ganz so beweglich war, irgendwie war da immer ein Fuß im Weg. Aber er schlief selig und ich wollte ihn entsprechend nicht umbetten.



Oben angekommen, haben wir uns alle den Fluss noch einmal herbei gewünscht *hex hex*.

Einen Stellplatz hatten wir auch schon ausgesucht, der klang im Führer auch toll: Direkt an einem (anderen) Fluss gelegen, Spielplatz und Picknickbänke nebenan. Nicht drin stand allerdings das große "Hunde verboten"- Schild an der Einfahrt. Darunter jede Menge italienische Worte, aus denen ich entzifferte, dass große Hunde (und zu denen zählt Fiete wohl unzweifelhaft) einen Maulkorb tragen müssten. Diesen haben wir zwar dabei, wollten es ihm aber nicht antun... Kurz überlegten wir, einfach so zu tun, als hätten wir das Schild nicht gelesen, aber direkt am ersten tag in Kontakt mit den Carabinieri zu treten, erschien uns dann doch nicht so verlockend und wir fuhren noch einmal 45 km weiter.

Nun stehen wir in Venzone, umgeben von Bergen, auf einem kleinen Parkplatz neben einem Haus, in dem bis gerade laute Musik gemacht wurde, mehr laut als schön, aber immerhin kein Techno oder so.
Venzone hat eine tolle Altstadt, Janis hat sein erstes italienisches Eis gegessen.

Im familieninternen Kochduell Nudeln mit Tomatensauce gegen Reis mit Scheiß steht es mittlerweile 2:2 ;-)

Jetzt dürfen alle die Daumen drücken, dass wir die Kinder schnell ins Bett kriegen....

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