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Montag, 22. Juli 2013
Etappenziel 1 erreicht
purzmurzeline, 23:12h
Heute morgen sind wir wieder recht früh gestartet.
Janis und ich haben noch schnell den Cache am Campingplatz gesucht und gefunden (toll versteckt!!), die deutschen Pfandflaschen mussten noch abgegeben werden (wer will die schon sechs Wochen lang mit sich herumschleppen!) und tanken mussten wir auch noch (1,49 Euro für Diesel, die spinnen doch!).
Dann ging es schnell über die Grenze, durch viele Tunnel abgewechselt mit fantastischen Blicken auf die Berge. Als uns 15 km Stau drohten, sind wir abgefahren und eine ganze Weile an einem kleinen Gebirgsbach entlanggefahren. Wie gerne wären wir der Hitze des Autos entflohen und dort hineingesprungen!
Jonte schlief wieder den ersten Teil der Strecke und wachte dann so gut gelaunt auf, dass wir weiter gefahren sind.
Er fängt jetzt tatsächlich an sich für Bücher zu interessieren (endlich!!!) und übt fleißig sprechen. Nein kann er schon prima sagen, nun fehlt noch, dass er die Nein-Stellen (zum Beispiel die Jalousie im WoMo) auch in Ruhe lässt!
So sind wir dann tatsächlich 280 km am Stück gefahren und haben mittags unser Etappenziel erreicht: Der Klopeiner See in Kärnten, kurz vor der slowenischen Grenze.
Hier hatten wir uns schon zu Hause den Campingplatz Nord ausgesucht, der uns dadurch sympathisch war, dass er keine Reservierungen annimmt.
Als wir ankamen, war gerade Mittagspause, aber Olli schaffte es dennoch, den Besitzer aufzutreiben, der die schlechte Nachricht hatte, dass alles besetzt sei. Allerdings konnte er uns einen Notplatz anbieten, auf dem wir auf einen parzellierten Platz warten könnten.
Den nahmen wir dann dankbar an und - Glück im Unglück kann ich nur sagen!
Der Campingplatz ist fest in der Hand von Dauercampern und diese Atmosphäre gefällt uns ja nun gar nicht. Schrebergarten können wir bei den Großeltern haben ;-)
Der Notplatz liegt quasi auf der Zeltwiese und das ist natürlich toll! Lauter Familien, neben uns ein junges Pärchen, das sich per pedes nun auf den Weg nach Venedig machen möchte.... das ist doch deutlich schöner als Geranien und eingezäunte Grundstücke!
Wir zahlen jetzt für fünf Menschen und einen Hund 29,50 Euro. Wirklich günstig!
Der Platz liegt direkt am Klopeiner See. An diesen gingen wir auch direkt und stürzten uns ins kühle Nass - öhm, eher in die Badewanne, die Wassertemperatur lag bei 25/26 Grad.

Für die großen Kinder unter uns gibt es im Wasser ein Trampolin, von dem aus man ins Wasser springen kann und einen Eisberg, den man erklettern und runterrutschen bzw. -springen kann.
Die kleinen Kinder haben einen separat abgetrennten Matsch-/Schwimmbereich, der leider etwas klein ausgefallen ist.
Mit M. ist das echt etwas schwierig. Eigentlich ist er für den Babybereich ja nun wirklich zu groß, zumal er keine Rücksicht nehmen kann und auch hemmungslos die Krabbelkinder umwirft. An den See direkt kann man mit ihm aber auch nur schwerlich gehen, weil er da auch keine Grenze kennt und beispielsweise plötzlich in den tiefen Bereich rennt.
Jonte war wieder im Glück, Wasser ist wirklich sein Element! Janis fand die Spielbereiche im Wasser toll, braucht aber im tiefen See dann doch immer einen Erwachsenen, der auf ihn achtet. Und manchmal geht das eben nicht! Dann kommt schnell Frust bei ihm auf.
Fotos gibt es morgen mal. Wir haben gerade kein Wifi und über den Hotspot vom iPhone zum Laptop dauert das viel zu lange!
Janis und ich haben noch schnell den Cache am Campingplatz gesucht und gefunden (toll versteckt!!), die deutschen Pfandflaschen mussten noch abgegeben werden (wer will die schon sechs Wochen lang mit sich herumschleppen!) und tanken mussten wir auch noch (1,49 Euro für Diesel, die spinnen doch!).
Dann ging es schnell über die Grenze, durch viele Tunnel abgewechselt mit fantastischen Blicken auf die Berge. Als uns 15 km Stau drohten, sind wir abgefahren und eine ganze Weile an einem kleinen Gebirgsbach entlanggefahren. Wie gerne wären wir der Hitze des Autos entflohen und dort hineingesprungen!
Jonte schlief wieder den ersten Teil der Strecke und wachte dann so gut gelaunt auf, dass wir weiter gefahren sind.
Er fängt jetzt tatsächlich an sich für Bücher zu interessieren (endlich!!!) und übt fleißig sprechen. Nein kann er schon prima sagen, nun fehlt noch, dass er die Nein-Stellen (zum Beispiel die Jalousie im WoMo) auch in Ruhe lässt!
So sind wir dann tatsächlich 280 km am Stück gefahren und haben mittags unser Etappenziel erreicht: Der Klopeiner See in Kärnten, kurz vor der slowenischen Grenze.
Hier hatten wir uns schon zu Hause den Campingplatz Nord ausgesucht, der uns dadurch sympathisch war, dass er keine Reservierungen annimmt.
Als wir ankamen, war gerade Mittagspause, aber Olli schaffte es dennoch, den Besitzer aufzutreiben, der die schlechte Nachricht hatte, dass alles besetzt sei. Allerdings konnte er uns einen Notplatz anbieten, auf dem wir auf einen parzellierten Platz warten könnten.
Den nahmen wir dann dankbar an und - Glück im Unglück kann ich nur sagen!
Der Campingplatz ist fest in der Hand von Dauercampern und diese Atmosphäre gefällt uns ja nun gar nicht. Schrebergarten können wir bei den Großeltern haben ;-)
Der Notplatz liegt quasi auf der Zeltwiese und das ist natürlich toll! Lauter Familien, neben uns ein junges Pärchen, das sich per pedes nun auf den Weg nach Venedig machen möchte.... das ist doch deutlich schöner als Geranien und eingezäunte Grundstücke!
Wir zahlen jetzt für fünf Menschen und einen Hund 29,50 Euro. Wirklich günstig!
Der Platz liegt direkt am Klopeiner See. An diesen gingen wir auch direkt und stürzten uns ins kühle Nass - öhm, eher in die Badewanne, die Wassertemperatur lag bei 25/26 Grad.

Für die großen Kinder unter uns gibt es im Wasser ein Trampolin, von dem aus man ins Wasser springen kann und einen Eisberg, den man erklettern und runterrutschen bzw. -springen kann.
Die kleinen Kinder haben einen separat abgetrennten Matsch-/Schwimmbereich, der leider etwas klein ausgefallen ist.
Mit M. ist das echt etwas schwierig. Eigentlich ist er für den Babybereich ja nun wirklich zu groß, zumal er keine Rücksicht nehmen kann und auch hemmungslos die Krabbelkinder umwirft. An den See direkt kann man mit ihm aber auch nur schwerlich gehen, weil er da auch keine Grenze kennt und beispielsweise plötzlich in den tiefen Bereich rennt.
Jonte war wieder im Glück, Wasser ist wirklich sein Element! Janis fand die Spielbereiche im Wasser toll, braucht aber im tiefen See dann doch immer einen Erwachsenen, der auf ihn achtet. Und manchmal geht das eben nicht! Dann kommt schnell Frust bei ihm auf.
Fotos gibt es morgen mal. Wir haben gerade kein Wifi und über den Hotspot vom iPhone zum Laptop dauert das viel zu lange!
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Sonntag, 21. Juli 2013
Tag 2
purzmurzeline, 21:17h
Ja, bequem ist was anderes! Sowohl der 2 Meter Mann im 2 Meter langen Alkoven als auch Janis, Jonte und Mama im 1,40 m breiten Festbett haben nur so bedingt gut geschlafen. Aber daran gewöhnen wir uns sicher schnell wieder. Auf den Campingplätzen wird Janis auch ins Zelt ausquartiert, das entspannt zumindest die Lage im Festbett etwas!
Wenigstens konnten wir so früh wieder starten. Wir wollten eigentlich nur eine Stunde fahren, aber dann machte Jonte einen so ausgiebigen Vormittagsschlaf, dass daraus dann 2,5 Stunden wurden. Wieder Strecke geschafft!
An einer völlig überfüllten Raststätte holte Olli sich einen Kaffee und wir frühstückten erstmal im Womo. Schwitz... die etwas antiquierte, aber immerhin vorhandene Klimaanlage funktioniert nur mit 12V während der Fahrt oder 220V, keineswegs im Stehen(sonst hätten wir ganz schnell eine leere Batterie).
Nur ein kleines Stück später fuhren wir wieder von der Autobahn ab um eine Bewegungspause zu machen. Dazu bieten sich Geocaches ja immer an. Dieser führte uns durch einen kleinen Park, neben einem Industriegebiet. Ein anderer Hundebesitzer, den wir trafen, erzählte uns im tiefsten bayrisch, dass (so wir es denn richtig verstanden haben!) alle ansässigen Firmen zwangsverpflichtet wurden, diesen Park mit anzupflanzen.
Den Cache haben wir im Endeffekt nicht gefunden, aber bewegt waren wir immerhin :-)
Jonte schlief auch mittags wieder prächtig, sodass wir bis an die Grenze von Österreich, nach Inzell, trotz vieler Staus, die wir größtenteils umfahren sind, gekommen sind.

Hier haben wir auch wieder das große los gezogen: Wir stehen vor den Toren eines im Jahr 2011 neu eröffneten Campingplatzes, 15 Euro inclusive Strom, Wasser und der Benutzung der Sanitäranlagen. Diese sind ein Traum! Will ich auch zu Hause haben.

Den restlichen Tag verbrachten wir auf dem Campingplatz, die Besitzer machen tollen Latte Macchiato und der selbst gebackene Kuchen ist ein echter Traum!

Die müden Kinder haben sich leider nicht so sehr wie erhofft auf der riesigen Wiese ausgetobt. Heute geht´s früh ins bett!
Wenigstens konnten wir so früh wieder starten. Wir wollten eigentlich nur eine Stunde fahren, aber dann machte Jonte einen so ausgiebigen Vormittagsschlaf, dass daraus dann 2,5 Stunden wurden. Wieder Strecke geschafft!
An einer völlig überfüllten Raststätte holte Olli sich einen Kaffee und wir frühstückten erstmal im Womo. Schwitz... die etwas antiquierte, aber immerhin vorhandene Klimaanlage funktioniert nur mit 12V während der Fahrt oder 220V, keineswegs im Stehen(sonst hätten wir ganz schnell eine leere Batterie).
Nur ein kleines Stück später fuhren wir wieder von der Autobahn ab um eine Bewegungspause zu machen. Dazu bieten sich Geocaches ja immer an. Dieser führte uns durch einen kleinen Park, neben einem Industriegebiet. Ein anderer Hundebesitzer, den wir trafen, erzählte uns im tiefsten bayrisch, dass (so wir es denn richtig verstanden haben!) alle ansässigen Firmen zwangsverpflichtet wurden, diesen Park mit anzupflanzen.
Den Cache haben wir im Endeffekt nicht gefunden, aber bewegt waren wir immerhin :-)
Jonte schlief auch mittags wieder prächtig, sodass wir bis an die Grenze von Österreich, nach Inzell, trotz vieler Staus, die wir größtenteils umfahren sind, gekommen sind.

Hier haben wir auch wieder das große los gezogen: Wir stehen vor den Toren eines im Jahr 2011 neu eröffneten Campingplatzes, 15 Euro inclusive Strom, Wasser und der Benutzung der Sanitäranlagen. Diese sind ein Traum! Will ich auch zu Hause haben.

Den restlichen Tag verbrachten wir auf dem Campingplatz, die Besitzer machen tollen Latte Macchiato und der selbst gebackene Kuchen ist ein echter Traum!

Die müden Kinder haben sich leider nicht so sehr wie erhofft auf der riesigen Wiese ausgetobt. Heute geht´s früh ins bett!
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Los geht´s
purzmurzeline, 20:57h
Samstag mittag um 12.15 h war es so weit: Hedwig, unser Wohnmobil, ist bis oben hin vollgeladen für unser Projekt: 6 Wochen mit Kindern und Hund durch Südeuropa.
Schon erstaunlich, was man alles braucht! Für uns Erwachsene haben wir neben Kleidung und diversen Ladegeräten einen kindle, einen Computer und diverse Reise-/Womoführer dabei. Da fragt man sich doch, woher der Rest, der in den Schränken ist, kommt...
Jonte, 11 Monate alt, machte während der Fahrt glücklicherweise erst einmal einen ausgiebigen Mittagsschlaf, auch M., 4,5 Jahre alt, schlief ein wenig. So schafften wir die ersten 200 km ohne Meckern. Als wir in den ersten Stau hineinfuhren, entschieden wir uns für eine Pause - ganz kindergerecht bei Burger King.
Danach fuhren wir noch mal etwa 150 km und machten uns auf die Suche nach einem Stellplatz. Der ausgewählte sollte sich gleich als Glücksgriff herausstellen, absolute Empfehlung: Albersthofen bei Kitzingen. Direkt am Main gelegen und, sehr zur Freude von den Kindern, mit einem kleinen Badestrand! Also schnell Badesachen an und rein in die Fluten. Janis, fast 9, war etwas enttäuscht, dass seine Eltern ihm nicht erlaubt haben aus der bucht herauszuschwimmen, aber das ist ja nun wirklich zu gefährlich.
Berner Sennenhund Fiete ging auch ins Wasser und schwamm mehr oder weniger misstrauisch vor sich hin. Ins Wasser geht er immer gerne, aber abgesehen von einem Mal, als er als Welpe in Nachbars Teich gefallen war, hatte er noch keine Schwimmerfahrung.
Abgekühlt machten wir die nächste freudige Entdeckung: Das direkt am Stellplatz gelegene Gasthaus "Am blauen Anker" ist ebenfalls zu empfehlen! Lecker Essen gab´s zu wirklich günstigen Preisen, inclusive Wein haben wir unter 30 Euro für uns alle bezahlt. Und Kinderspielzeug wurde auch noch gebracht... Sonst wäre Jonte wahrscheinlich auch weiterhin immer Richtung Küche gekrabbelt!

Der Abendspaziergang führte uns zu unserem ersten bayrischen Geocache. Nicht spektakulär, aber damit wäre dieses Bundesland auch abgeharkt.
M. ging danach sogar ins Bett, Janis und Jonte tobten noch bis deutlich nach 22 Uhr durchs Bett *stöhn*. Das am anderen Mainufer stattfindende Weinfest untermalt von lauschiger NdW-Musik und halbstündigem "Ein Prosit, ein Prosit, der Gemüüüüüüütlichkeit" tat sein übriges!
Schon erstaunlich, was man alles braucht! Für uns Erwachsene haben wir neben Kleidung und diversen Ladegeräten einen kindle, einen Computer und diverse Reise-/Womoführer dabei. Da fragt man sich doch, woher der Rest, der in den Schränken ist, kommt...
Jonte, 11 Monate alt, machte während der Fahrt glücklicherweise erst einmal einen ausgiebigen Mittagsschlaf, auch M., 4,5 Jahre alt, schlief ein wenig. So schafften wir die ersten 200 km ohne Meckern. Als wir in den ersten Stau hineinfuhren, entschieden wir uns für eine Pause - ganz kindergerecht bei Burger King.
Danach fuhren wir noch mal etwa 150 km und machten uns auf die Suche nach einem Stellplatz. Der ausgewählte sollte sich gleich als Glücksgriff herausstellen, absolute Empfehlung: Albersthofen bei Kitzingen. Direkt am Main gelegen und, sehr zur Freude von den Kindern, mit einem kleinen Badestrand! Also schnell Badesachen an und rein in die Fluten. Janis, fast 9, war etwas enttäuscht, dass seine Eltern ihm nicht erlaubt haben aus der bucht herauszuschwimmen, aber das ist ja nun wirklich zu gefährlich.
Berner Sennenhund Fiete ging auch ins Wasser und schwamm mehr oder weniger misstrauisch vor sich hin. Ins Wasser geht er immer gerne, aber abgesehen von einem Mal, als er als Welpe in Nachbars Teich gefallen war, hatte er noch keine Schwimmerfahrung.
Abgekühlt machten wir die nächste freudige Entdeckung: Das direkt am Stellplatz gelegene Gasthaus "Am blauen Anker" ist ebenfalls zu empfehlen! Lecker Essen gab´s zu wirklich günstigen Preisen, inclusive Wein haben wir unter 30 Euro für uns alle bezahlt. Und Kinderspielzeug wurde auch noch gebracht... Sonst wäre Jonte wahrscheinlich auch weiterhin immer Richtung Küche gekrabbelt!

Der Abendspaziergang führte uns zu unserem ersten bayrischen Geocache. Nicht spektakulär, aber damit wäre dieses Bundesland auch abgeharkt.
M. ging danach sogar ins Bett, Janis und Jonte tobten noch bis deutlich nach 22 Uhr durchs Bett *stöhn*. Das am anderen Mainufer stattfindende Weinfest untermalt von lauschiger NdW-Musik und halbstündigem "Ein Prosit, ein Prosit, der Gemüüüüüüütlichkeit" tat sein übriges!
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