Sonntag, 21. Juli 2013
Tag 2
Ja, bequem ist was anderes! Sowohl der 2 Meter Mann im 2 Meter langen Alkoven als auch Janis, Jonte und Mama im 1,40 m breiten Festbett haben nur so bedingt gut geschlafen. Aber daran gewöhnen wir uns sicher schnell wieder. Auf den Campingplätzen wird Janis auch ins Zelt ausquartiert, das entspannt zumindest die Lage im Festbett etwas!

Wenigstens konnten wir so früh wieder starten. Wir wollten eigentlich nur eine Stunde fahren, aber dann machte Jonte einen so ausgiebigen Vormittagsschlaf, dass daraus dann 2,5 Stunden wurden. Wieder Strecke geschafft!

An einer völlig überfüllten Raststätte holte Olli sich einen Kaffee und wir frühstückten erstmal im Womo. Schwitz... die etwas antiquierte, aber immerhin vorhandene Klimaanlage funktioniert nur mit 12V während der Fahrt oder 220V, keineswegs im Stehen(sonst hätten wir ganz schnell eine leere Batterie).

Nur ein kleines Stück später fuhren wir wieder von der Autobahn ab um eine Bewegungspause zu machen. Dazu bieten sich Geocaches ja immer an. Dieser führte uns durch einen kleinen Park, neben einem Industriegebiet. Ein anderer Hundebesitzer, den wir trafen, erzählte uns im tiefsten bayrisch, dass (so wir es denn richtig verstanden haben!) alle ansässigen Firmen zwangsverpflichtet wurden, diesen Park mit anzupflanzen.
Den Cache haben wir im Endeffekt nicht gefunden, aber bewegt waren wir immerhin :-)

Jonte schlief auch mittags wieder prächtig, sodass wir bis an die Grenze von Österreich, nach Inzell, trotz vieler Staus, die wir größtenteils umfahren sind, gekommen sind.
Stellplatz
Hier haben wir auch wieder das große los gezogen: Wir stehen vor den Toren eines im Jahr 2011 neu eröffneten Campingplatzes, 15 Euro inclusive Strom, Wasser und der Benutzung der Sanitäranlagen. Diese sind ein Traum! Will ich auch zu Hause haben.

Den restlichen Tag verbrachten wir auf dem Campingplatz, die Besitzer machen tollen Latte Macchiato und der selbst gebackene Kuchen ist ein echter Traum!


Die müden Kinder haben sich leider nicht so sehr wie erhofft auf der riesigen Wiese ausgetobt. Heute geht´s früh ins bett!

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Los geht´s
Samstag mittag um 12.15 h war es so weit: Hedwig, unser Wohnmobil, ist bis oben hin vollgeladen für unser Projekt: 6 Wochen mit Kindern und Hund durch Südeuropa.
Schon erstaunlich, was man alles braucht! Für uns Erwachsene haben wir neben Kleidung und diversen Ladegeräten einen kindle, einen Computer und diverse Reise-/Womoführer dabei. Da fragt man sich doch, woher der Rest, der in den Schränken ist, kommt...

Jonte, 11 Monate alt, machte während der Fahrt glücklicherweise erst einmal einen ausgiebigen Mittagsschlaf, auch M., 4,5 Jahre alt, schlief ein wenig. So schafften wir die ersten 200 km ohne Meckern. Als wir in den ersten Stau hineinfuhren, entschieden wir uns für eine Pause - ganz kindergerecht bei Burger King.

Danach fuhren wir noch mal etwa 150 km und machten uns auf die Suche nach einem Stellplatz. Der ausgewählte sollte sich gleich als Glücksgriff herausstellen, absolute Empfehlung: Albersthofen bei Kitzingen. Direkt am Main gelegen und, sehr zur Freude von den Kindern, mit einem kleinen Badestrand! Also schnell Badesachen an und rein in die Fluten. Janis, fast 9, war etwas enttäuscht, dass seine Eltern ihm nicht erlaubt haben aus der bucht herauszuschwimmen, aber das ist ja nun wirklich zu gefährlich.
Berner Sennenhund Fiete ging auch ins Wasser und schwamm mehr oder weniger misstrauisch vor sich hin. Ins Wasser geht er immer gerne, aber abgesehen von einem Mal, als er als Welpe in Nachbars Teich gefallen war, hatte er noch keine Schwimmerfahrung.

Abgekühlt machten wir die nächste freudige Entdeckung: Das direkt am Stellplatz gelegene Gasthaus "Am blauen Anker" ist ebenfalls zu empfehlen! Lecker Essen gab´s zu wirklich günstigen Preisen, inclusive Wein haben wir unter 30 Euro für uns alle bezahlt. Und Kinderspielzeug wurde auch noch gebracht... Sonst wäre Jonte wahrscheinlich auch weiterhin immer Richtung Küche gekrabbelt!

Der Abendspaziergang führte uns zu unserem ersten bayrischen Geocache. Nicht spektakulär, aber damit wäre dieses Bundesland auch abgeharkt.

M. ging danach sogar ins Bett, Janis und Jonte tobten noch bis deutlich nach 22 Uhr durchs Bett *stöhn*. Das am anderen Mainufer stattfindende Weinfest untermalt von lauschiger NdW-Musik und halbstündigem "Ein Prosit, ein Prosit, der Gemüüüüüüütlichkeit" tat sein übriges!

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